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Blut verbindet alle

DHG-Brief an Krankenkassen zur Gentherapie

25.09.2025

Forderung nach offenem Zugang für Versicherte aller Kassen

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Obwohl mit den beiden Gentherapien Roctavian (für Hämophilie A, zugelassen seit August 2022) und Hemgenix (für Hämophilie B, zugelassen seit Februar 2023) den Patienten theoretisch schon seit längerem eine innovative Behandlungsoption zur Verfügung steht, bleibt deren tatsächliche Anwendung im Versorgungsalltag nach wie vor erheblich eingeschränkt. Nach unserem Wissen wurde bislang nur eine sehr geringe Zahl von Patienten - bei einigen wenigen Krankenkassen - außerhalb klinischer Studien behandelt. In weiteren Fällen kam es zu langwierigen und nicht nachvollziehbaren Verzögerungen bei der Kostenübernahme.

Aus diesem Grund haben wir erneut einen Appell an diejenigen Krankenkassen gerichtet, die nach wie vor den Zugang zur Gentherapie verweigern oder erschweren. Bereits im Juni 2024 hatten wir uns zu derselben Thematik mit einem offenen Brief an die Krankenkassen gewandt (siehe unsere Meldung vom 09.07.2024). Wir fordern für Patienten aller Kassen freien Zugang zu den zugelassenen Behandlungsmöglichkeiten. Innovative Therapien dürfen nicht nur in der Theorie, sondern müssen auch in der Praxis zugänglich sein.

 Siehe hierzu auch unsere Meldungen vom 11.09.2025, 23.08.2025 und 08.05.202.

 

 

 

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