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Blut verbindet alle

Faktor VII-Mangel im Fokus

13.08.2026

Neue Infoseiten auf EHC-Website

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Das European Rare and Inhibitor Network (ERIN), eine Arbeitsgruppe des European Haemophilia Consortiums (EHC), kümmert sich um Menschen mit sehr seltenen Gerinnungsstörungen. In diesem Monat hat das ERIN den Faktor VII-Mangel in den Fokus gerückt.

Der Faktor VII-Mangel ist eine äußerst seltene, vererbte Blutgerinnungsstörung, bei der der Gerinnungsfaktor VII fehlt, vermindert oder nicht richtig funktionsfähig ist. Dadurch kann die Blutgerinnung verzögert oder unzureichend sein.

Der FVII-Mangel wird meist autosomal-rezessiv vererbt. Die Ausprägung der Erkrankung ist sehr unterschiedlich und lässt sich nicht immer anhand der Faktor-VII-Werte vorhersagen. Dies kann die Diagnose und Behandlung erschweren.

Mögliche Symptome reichen von Nasenbluten, leichter Blutergussbildung und verlängerten Blutungen nach Verletzungen oder Operationen bis hin zu starken Menstruationsblutungen oder – bei schweren Verläufen – lebensbedrohlichen Blutungen.

Da der FVII-Mangel extrem selten ist, sind mehr Aufmerksamkeit, frühzeitige Diagnose und spezialisierte medizinische Versorgung besonders wichtig. Mehr Bewusstsein trägt dazu bei, die Versorgung der Betroffenen zu verbessern und Forschung zu seltenen Blutgerinnungsstörungen voranzubringen.

Mehr Infos und Links zu weiteren informativen Websites gibt es hier.