Historischer Erfolg für weltweite Hämophilie-Community
04.06.2026
WHO-Resolution zu Hämophilie und Blutungsstörungen
Am 22. Mai 2026 hat die 79. Weltgesundheitsversammlung (WHA) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einstimmig eine Resolution zur Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit für Menschen mit Hämophilie und anderen Blutungsstörungen verabschiedet.
Diese Entscheidung stellt einen bedeutenden Meilenstein dar: Erstmals werden Blutungsstörungen klar als globale gesundheitspolitische Priorität anerkannt und stärker in den Fokus internationaler Gesundheitspolitik gerückt.
Ziel der Resolution ist es insbesondere,
- die oft unzureichende Diagnostik weltweit zu verbessern,
- den Zugang zu wirksamen und sicheren Therapien zu stärken und
- die Versorgung von Menschen mit Blutungsstörungen nachhaltig in nationale Gesundheitssysteme zu integrieren.
Damit schafft die Resolution einen wichtigen politischen Rahmen, um bestehende Ungleichheiten in der Versorgung abzubauen und die Lebensqualität betroffener Menschen weltweit zu verbessern.
Die Deutsche Hämophiliegesellschaft (DHG) begrüßt diesen wichtigen Schritt ausdrücklich. Als Teil eines internationalen Netzwerks von Patientenorganisationen und Fachgesellschaften hat die DHG die Initiative unterstützt und damit zur globalen Interessenvertretung für Menschen mit Blutungsstörungen beigetragen.
Die verabschiedete Resolution ist ein entscheidender Fortschritt für die internationale Zusammenarbeit und ein starkes Signal für mehr Chancengleichheit, bessere Diagnostik und Versorgung weltweit.




.