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Welthämophilietag

am 17. April


Am 17. April jeden Jahres wird rund um den Globus der Welthämophilietag begangen, um gleichzeitig in vielen unterschiedlichen Ländern auf Hämophilie und andere Blutungserkrankungen öffentlich aufmerksam zu machen. „Our community is more powerful when we work together”, sagt Alain Weill, Präsident der World Federation of Hemophilia (WFH), auf deren Initiative der Welthämophilietag im Jahr 1989 ins Leben gerufen wurde.  

Seither haben sich die Möglichkeiten zur medizinischen Versorgung von Hämophilie-Patienten stetig weiter verbessert. In den meisten Entwicklungsländern ist die Situation blutungskranker Menschen jedoch noch immer katastrophal. Nach Angaben der WFH erhalten weltweit 75 Prozent der Hämophilen keine oder zumindest keine adäquate medizinische Behandlung. Für Patienten mit von-Willebrand-Syndrom oder anderen Blutungserkrankungen dürfte der Anteil sogar noch höher liegen.  

„Advancing treatment for all“ heißt daher der Slogan der WFH, den sie sich zu ihrem 50. Geburtstag auf die Fahnen geschrieben hat. Die Kampagne „Close the Gap“ soll dazu beitragen, die Versorgungslücke nach und nach immer weiter zu schließen. Projektdetails sowie Spendeninformationen finden Sie unter www.wfh.org/closethegap.