Stiftung „Humanitäre Hilfe für durch Blutprodukte HIV-infizierte Personen“

Die Bundesregierung plane die Finanzierung bis 2017 zu sichern


Die Stiftung hat seit ihrer Errichtung im Jahr 1995 bis Ende Mai 2009 insgesamt 192,5 Millionen EUR an Anspruchsberechtigte ausbezahlt. Das Stiftungsvermögen betrug zu diesem Zeitpunkt noch etwa 17,7 Millionen EUR. Anfang 2011 werden die Stiftungsmittel aufgebraucht sein, weshalb Zustiftungen dringend erforderlich sind. Über die Bemühungen der Stiftungsgremien und des Bundesministeriums für Gesundheit, weitere Zustiftungen von den Stiftern zu erhalten, haben wir Sie in den Hämophilie-Blättern regelmäßig informiert. Zum neuesten Stand der Bemühungen kann ich Ihnen heute von einem Gespräch des Stiftungsvorstands mit Staatssekretär Dr. Klaus-Theo Schröder im Bundesministerium für Gesundheit berichten. In diesem Gespräch, das am 23. Juli 2009 stattfand, erklärte der Staatssekretär, dass die Bundesregierung eine Reihe von Gesprächen mit den Stiftern (Bundesländer, Pharmazeutische Industrie, Deutsches Rotes Kreuz) geführt habe und zu ihrer Verpflichtung stehe. Die Bundesregierung plane, mit dem endgültigen Haushaltsentwurf 2010/11 die Finanzierung bis 2017 zu sichern. Die Regierung sei sich bewusst, dass auch für die Zeit ab 2017 weitere Sicherheit geschaffen werden müsse. Die grundsätzliche Bereitschaft der Stifter sei vorhanden, jedoch müssten noch einige Fragen erörtert werden.

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(den vollständigen Artikel stellen wir unseren Mitgliedern in den "HBl 2/09" zur Verfügung)