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50 Jahre DHG

Am 3. Dezember 2006 feierte die DHG ihr 50jähriges Jubiläum. Die Feier fand in Fulda statt.


Das Fest kündigt sich an:
Am 02. Dezember 2006 tagte der Vorstand, der Vertrauensrat und die Jugendvertretung am Vormittag noch getrennt, am Nachmittag gemeinsam im "Gelben Saal" (siehe 1. Foto) im Maritim Hotel in Fulda.

Am Abend war für die angemeldeten Mitglieder ein Mönchsbuffet im "Wappensaal" vorbereitet. 19:20 Uhr wurden wir von zwei Spielleuten (Spielmann Lindner - 2. Foto) an der Reception in Empfang genommen, welche "Werner´s tapfere Frauen und Mannen zum Wams füllen" geleiteten. Udo Lindenberg "verfehlte diese Gruppe um einige Minuten" (3. Bild). Es schloss sich ein bunter, unterhaltsamer Abend an, mit Essen und Trinken, Gespräche, Gesang und Spiel der "erlauchten Gesellschaft". Einige davon dehnten dieser schönen Abend bis fast in die Morgenstunden aus.

Aus dem Programm "50 Jahre DHG

  • Begrüßung und Grußworte
  • 50 Jahre DHG (Prof. Maximilian H. Maurer)
  • Klinische Studien für Hämophilie in den letzten 50 Jahren (Prof. Dr. W. Schramm)
  • Situation der Hämophilen (Werner Kalnins)
  • Workshops ("Hämophilie + Sport“ und "Konduktorinnen“)
  • Wie wirkt sich die neue Gesundheitsreform auf die Hämophilen aus?“ (Jürgen Schomacker)
  • Zukunftsperspektiven in der Hämophiliebehandlung (Prof. Dr. R. Zimmermann)


Wir danken allen Teilnehmern und Gästen für diese schöne und harmonische Veranstaltung!

Begleiten Sie uns weiterhin so treu und denken Sie an die "Vierte Kerzen, die Hoffnungskerze" als Sinnbild für die DHG:

Jubiläumsveranstaltung am 3.12.2006
Grußwort


zum 50-jährigen der Deutschen Hämophiliegesellschaft
zur Bekämpfung von Blutungskrankheiten e.V.


Meine sehr geehrten Damen und Herren,

die Deutsche Hämophiliegesellschaft zur Bekämpfung von Blutungskrankheiten e.V. feiert in diesem Jahr ihr 50 jähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläum gratuliere ich recht herzlich.

Die DHG leistet als anerkannte Interessengemeinschaft für Menschen, die an einen Bluterkrankheit leiden einen wichtigen Beitrag. Ihr Verein hat es im Laufe der Jahre geschafft, über den unmittelbaren Kreis der Gründungsmitglieder hinaus zu einer Patientenorganisation zu  werden, die das Vertrauen der Betroffenen genießt.

Besonders deutlich wurde dies in der großen Krise der HIV-Infektionen, die viele ihrer Mitglieder und deren Familien in tragischer Weise traf. Tausende von Menschen hat diese Katastrophe - verursacht durch verseuchte Gerinnungspräparate - das Leben gekostet. Viele Angehörige pflegten und begleiteten damals ihre Liebsten. Diese schlimme Zeit wird für alle als besonders bedrückend in Erinnerung bleiben. Die DHG stellte sich vor die betroffenen Familien und fungierte als wichtiges Sprachrohr hinein in die Gesellschaft. Sie machte auf die Probleme aufmerksam und forderte Solidarität ein.

Die Arbeit der DHG zeichnet sich durch kontinuierliches ehrenamtliches Engagement aus. Der Erfolg zeigt sich besonders in den gewachsenen Strukturen vor Ort. So reichen die Angebote über Patientenbetreuung, Gesprächskreise, medizinische Informationen bis hin zu Eltern-Kind-Wochenendtreffen. Über die Jahre ist so ein gut funktionierendes Netzwerk der Beratung und Versorgung entstanden, in dessen Mittelpunkt immer die Bedürfnisse der Patienten stehen.

Ich wünsche der DHG als vorbildlicher Organisation für das weitere Wirken alles Gute und viel Erfolg bei der Bewältigung der Aufgaben, die noch vor ihr liegen.

Mit freundlichen Grüßen
 
Eva Luise Köhler
(Ehefrau des Bundespräsidenten)

Jubiläumsveranstaltung "50 Jahre DHG

Aus der Sicht eines DHG-Vertr.mitgliedes;

Von Freitag dem 1. bis 3. Dezember 2006 fiel das "rheinland-pfälzisch/saarländische Rollkommando“ (O-Ton: Peter Klingensteiner) in Fulda ein. Mit insgesamt 9 Personen waren die Jugend- und die Regionalvertretung angereist um an verschiedenen Gremien-Sitzungen teilzunehmen, und den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der DHG beizuwohnen.

Die Veranstaltung startete am Freitagabend mit einem gemeinsamen Abendessen der großen DHG-Familie. Der Samstag begann mit den Sitzungen von Vorstand, Vertrauensrat und Jugendvertretung. Am Nachmittag folgte die gemeinsame Sitzung von Vorstand und Vertrauensrat, bei der sich der Jugendrat erstmals präsentierte. Der Abend wurde zünftig mit einem großen Abendesssen im Wappensaal des Hotels, wo uns ein mittelalterliches Begleitprogramm geboten wurde.

Am Sonntag wohnten wir dann den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der DHG bei. Besonders zu erwähnen sei hier die Familie Grossmann, die den Weg nicht scheute und unsere regionale Gesandtschaft noch vergrößerte. Nach einem abwechslungsreichen Programm, das informative, humorvolle und auch nachdenkliche Höhepunkte miteinander verband, machten wir uns am Abend auf den Heimweg.

Ch.B.