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Symptome

Das Von-Willebrand-Syndrom führt zu einer erhöhten Blutungsneigung, wobei Schleimhautblutungen im Vordergrund stehen. Am häufigsten sind Nasenbluten und oberflächliche Hämatome (blaue Flecken) sowie eine verlängerte und verstärkte Menstruationsblutung bei der Frau.

Auch schwere, unstillbare Blutungen nach einer Geburt können auftreten und sind auch heute immer noch ein Grund für eine Gebärmutterentfernung, wenn ein ursächliches VW-Syndrom nicht diagnostiziert worden ist.
Blutungen im Magen-Darm-Trakt und im Nierensystem können ebenfalls vorkommen. Ein von-Willebrand-Syndrom wird meist durch Blutungskomplikationen nach einer Mandelentfernung oder Zahnextraktion erstmals auffällig. Muskelblutungen oder Gelenkblutungen wie bei der Hämophilie sind selten. Nur bei der schweren Form (Typ 3, siehe weiter unten), von der in Deutschland etwa 250 Patienten betroffen sind, kommt es wegen des begleitenden Mangels an Faktor VIII auch zu den Hämophilie-typischen Symptomen.

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