Grundschule

Grundschule

Beitragvon Anonymous arrow Mo 24. Jun 2013, 17:06

Uli
:
Hallo zusammen, mein Sohn (5) leidet an einer schweren
Hämophilie B, in der Kita ist bis auf eins, zwei mini Zwischenfällen
alles gut gegangen. Im nächsten Jahr kommt er in die Grundschule und
ich habe bedenken, dass er dort ausgeschlossen werden könnte, da er
anders ist und ihn im besten Fall auch kein anderes Kind schubsen,
bewerfen etc darf. Kann mir jemand seine Erfahrungen mitteilen?
Liebe Grüße
Uli Dohmen

Grundschule

Beitragvon Anonymous arrow Mo 24. Jun 2013, 22:06

Manuela:
Hallo,
ein neuer Lebensabschnitt ist auch immer von Ängsten begleitet, da man
nie genau weiß, was auf einen zukommt. Bis dahin hatte man Sicherheit
aufgebaut. Das geht den Kindern genauso wie den Eltern.
Ein sehr gut organisierter Übergang ist hier enorm wichtig und sollte
auf jeden Fall frühzeitig begonnen werden. Ich habe sehr gute
Erfahrungen gemacht, die medizinische Situation mit dem zukünftigen
Klassenlehrer zu besprechen, denn die haben auch ihre Ängste. Die DHG
Broschüre für Lehrer und Erzieher ist hierbei sehr hilfreich. Gut
wäre es, wenn der Lehrer einfach mal in der Kita hospitiert, um zu
sehen, wie mit dem Kind umgegangen wird. Mein Sohn Jonas hat dann in
der ersten Klasse ein kleine Spritzenvorführung gestartet und
erklärt, was er hat. So wussten die Kinder Bescheid und durch das
Stechen, waren sie auch ein wenig beeindruckt. Er wurde nie
ausgegrenzt. Mein Rat also: jetzt schon das Gespräch suchen und
Erzieher, Lehrer und Kind mit einbeziehen.
Herzliche Grüße
Manuela

Grundschule

Beitragvon Anonymous arrow Mo 24. Jun 2013, 23:06

Jan
Römer:
Hallo
Die Bedenken kennen wir sehr gut. Wir hatten die selben und haben uns
deshalb nach einer kleineren Schule umgeschaut wo nicht ganz so viele
Schüler waren.Als wir uns dann entschieden hatten unseren Sohn da
einzuschulen haben wir das Gespräch mit der Direktorin und der
zukünftigen Klassenlehrerin gesucht. Dies war sehr angenehm und wir
wussten dass unser Sohn in dieser Schule gut aufgehoben
ist.Letztendlich hat sich dies bewährt auch wenn er so jeden Tag
einen etwas längeren Schulweg als normal hatte.
In der Schule hat dann auch wirklich jeder Lehrer und Schüler gewusst,
was Yannic hat und das er nicht so ist wie alle anderen. Dies war oft
sehr gut aber manchmal auch anstrengend da die Lehrer immer wieder
versucht haben Yannic in Watte zu packen.Er war auf keinen Fall ein
Aussenseiter.
Wichtig ist immer auch später wenn die Grundschule hinter dem Kind liegt die
Erreichbarkeit der Eltern. Wir wurden bei jedem Vorkommnis durch die
Schule informiert. Meistens sind wir dann hingefahren haben uns die
Verletzung angeschaut und dann entschieden Spritzen oder nicht.
Liebe Grüße
Familie Römer