Künstliches Kniegelenk

Künstliches Kniegelenk

Beitragvon Gast arrow Do 26. Okt 2017, 02:15

Hallo ihr lieben
Ich bin 50 Jahre alt und leide an einer hämophilie A und wurde 1985 mit HIV und Hepatitis C durch die gerinnungssprodukte infiziert.
Mein Problem ist wie folgt:
Ich habe mir am linken knie 2 mal eine radisynovirthese machen lassen jedes mal nach der spritze ist Wasser oder das gelbe zeug Einlagerung erfolgt jetzt ist es so das ich jedes Mal beim laufen ein knacken am Knie habe und Strecken beugen kann ich sehr schlecht weil diese Flüssigkeit im Knie einen Druck ausübt und ich nicht mehr ohne Schmerzen laufen kann ich humple mitlerweile.
Die Orthopäden sagen wir können sie nicht operieren weil die blutwerte auf Grund der Leber unten im Keller sind Thrombozyten 25 000 und leukos bei 900 die milz ist 23 cm groß und ich habe vor 3 Jahren Hepatitis C behandelt mit den neuen Medikamenten aber den Schaden kann man nicht mehr rückgängig machen an der Leber.
Die Ärzte sagen die Gefahr ist zu groß wegen der Entzündung und danach immer operationen und da die werte nicht gut sind ist Heilungsprozess nicht gewährleistet.
Jetzt habe ich 2 mal die RSO machen lassen und vorher war ich besser dran.
Wie bekomme ich die Flüssigkeit aus dem Knie ohne das es wieder auffüllt und hat schon jemand solche Erfahrungen gemacht ohne ein künstliches Kniegelenk wird es nicht gehen da die Knochen so deformiert sind.
Es kann doch nicht sein das ich jetzt ins Rollstuhl einsteigen soll.
Ich bin zwar auf der transplantationsliste dann wäre wenigstens die Hämophilie weg und ein Risiko weniger (warum man das bei hämophilen nicht früher gemacht hat wundert mich nicht mit der neuen Leber bestimmt weil die Faktoren ja verkauft werden sollten ).
Wer hat erfahrungen mit dem allem schreibt mir bitte.
Was für Lösungen gibt es noch die Medizin ist schon soooo weit aber uns konnte nie richtig geholfen werden außer Faktoren verteilen.
Hämophilie HCV HIV und und und mir kommt es vor das ich nur noch für die Ärzte und Pharma Industrie lebe sonst nichts.

Re: Künstliches Kniegelenk

Beitragvon Gast arrow Do 26. Okt 2017, 21:30

Dein Beitrag wirft die Frage auf, was Du Dir transplantieren lassen möchtest,
das die Hämophilie beseitigt?

Re: Künstliches Kniegelenk

Beitragvon Gast arrow Sa 28. Okt 2017, 14:40

Hallo

Deine Situation ist nicht ganz einfach würde ich mal glauben.
Eine Lebertransplantation mit deinen Werten ist eher unwahrscheinlich. Glaube nicht, dass du da ein Implantat bekommst.
Außerdem würde der Eingriff ein hohes Risiko bedeuten.
Sollte es trotzdem funktionieren dann must du den Rest deines Lebens immunsuppressive Medikamente nehmen! Was ja wieder ein Risiko in deiner Situation birgt.
Trotzdem wünsche ich Dir eine Verbesserung deiner Situation und hoffe, dass man wenigstens eine Knieendoprothese machen kann, dass du wenigstens halbwegs gehen kannst.

MfG Franz

Re: Künstliches Kniegelenk

Beitragvon Gast arrow So 29. Okt 2017, 19:09

Hallo ihr lieben
Einige Freunde leben schon mit einer neuen Leber über 10 Jahre gut und bei der op gibt es keine probleme weil sobald die neue Leber angeschlossen ist bist du die Hämophilie los.
So das macht aber nur Uni Klinik Bonn und die haben die meiste Erfahrung mit HIV HCV und Hämophilie.
Die Uni Klinik Heidelberg traute sich nach 4 Jahren warten mich nicht zu operieren weil die das Risiko nicht tragen wollte obwohl ein freund mitbringen der selben Geschichte dort transplantiert wurde.
So bin ich jetzt aus Bonn aus gelistet.
Da sitzt der beste Professor Jürgen Rockstroh mit seinem super Team in Sachen HIV und HCV.Er ist der beste in Europa garantiert wenn nicht in der Welt.
Der Zusammenspiel mit allen Stellen an der Uni ist perfect.

Re: Künstliches Kniegelenk

Beitragvon Gast arrow So 29. Okt 2017, 21:43

Ich würde dir auch empfehlen ein Zweit- Drittmeinung in einem renomierten Zentrum mit guter Zusammenarbeit von Hämatologie, Immunologie, Hepatologie und Orthopädie sowie Anästhesie einzuholen.Die Option einer Lebertransplantation sollte erörtert werden, aber ebenso wie der erfordrliche operative Eingriff möglichst leberschonend erfolgen kann.
Weiter könnte durch intensive Reha- Physiotherapie eine Verbesserung erzielt werden.
Werner K

Re: Künstliches Kniegelenk

Beitragvon Gast arrow Mo 30. Okt 2017, 11:35

Hallo
Hätte da eine Frage zu deinen schlechten Blutwerten.
Weißt du warum die so niedrig sind? Was sagen deine
Behandelnden Ärzte dazu?