Knieprothese

Knieprothese

Beitragvon Anonymous arrow Mo 6. Okt 2008, 15:10

Martin: Bin 44jähriger A-Hämophiler. Die zunehmenden Beschwerden mit den Beugern machen es notwendig, sich langsam mit dem Gedanken über einen Eingiff zu befassen. Mich interessiert eigentlich alles insbesondere der Zeitraum bis zur vollen Belastbarkeit, der Funktionstauglichkeit, evtl Art der Beschwerden, Zufriedenheit,etc. Erfahrungsberichte aus erster Hand wären eine Entscheidungshilfe.

Knieprothese

Beitragvon Anonymous arrow Di 7. Okt 2008, 11:10

Heiner Jansen: Hallo Martin, ich habe beide Knie "getept" und bin wunderbar damit zufrieden. links in 2007 und das andere in 2008. die opŽs verliefen ohne probleme und nach jeweils 2 wochen konnte ich ich in die AHB gehen. Auch dort habe ich beide male super augebildetes personal gehabt die sich mit dem bild der hämophilie auskannten und mich bis zum limit gepusht haben... die erste reha dauerte 4 wochen und die zweite habe ich nach 3 wochen beenden können. Alles in allem war ich nach dem rechten knie nach exakt 6 wochen !!! wieder am arbeitsplatz. Für weitere infos kannst du mir ja eine mail senden. Gruß Heiner

Knieprothese

Beitragvon Anonymous arrow Di 7. Okt 2008, 11:10

Heiner Jansen: Die Mail Adresse fehlt :-))

heinerjansen@vr-web.de

Knieprothese

Beitragvon Anonymous arrow Di 7. Okt 2008, 22:10

Frank: Hallo Martin,
ich habe mir 1999, mit 30 Jahren, ein TEP am linken Knie setzen lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt war mein Knie über die Jahre hinweg voll versteift und die Schmerzen wurden immer mehr.
Mein Krankenhausaufenthalt war 21 Tage. Entlassen wurde ich mit einer Beugung von ca. 80 Grad. Immerhin von 0 auf 80. Nach 2 Tagen zu Hause kam ich dann zur AHB für zunächst 3 Wochen, die dann um 2 Wochen verlängert wurden. Trotz "Beinarbeit" wie im Krankenhaus hatte ich zu Beginn der AHB nur noch 65 Grad Beugung -nach 2 Tagen-. Am Ende der AHB waren es dann gut 100-105 Grad. Nach weiteren Behandlungen durch die Physiotherapeutin über 4 Wochen hatte ich dann 110 Grad gesichert. Arbeitsfähig wurde ich nach ca. 5 Monaten geschrieben. Heute bereue ich den Schritt nicht, auch wenn die 21 Tage im Krankenhaus eine reine Qual war. Massive Schmerzen über gut 14 Tage und Nächte sowie als Pflicht am Tag nach der OP mindestens 30 Grad Beugung mit der Maschine innerhalb von 1 Stunde. Man kann sich vorstellen was die verkürzten/zurückgebildeten Muskeln da gemacht haben. Ich würde dies nach heutiger Sicht wieder machen.
Heute nach gut 9 Jahren habe ich bislang keine Probleme mit dem TEP. Toi, Toi. Mein Haus-Orthopäde meint dass es festsitzt. Was er bei einer Einzementierung des TEP auch erwarte.
Gruß Frank

Knieprothese

Beitragvon Anonymous arrow Mi 8. Okt 2008, 14:10

Jürgen Schomacker: Hallo Martin,
habe den vor dir liegenden Schritt 2003 im 56. Lebensjahr getan. Nach unsagbaren Schmerzen ist das linke Knie in Frankfurt (Prof. Hovy) operiert worden (Schlittenprothese); habe mich zu diesem Schritt viel zu spät entschieden. 14 Tage Klinikaufenthalt, 4 Wochen AHB in der Eifelhöhenklinik. Alles vom Besten. Nach drei Monaten volle Belastbarkeit (mit Einschränkungen) möglich.
Heute, nach über 4 Jahren ist lediglich die Beweglichkeit noch eingeschränkt (max. Beugung 70 Grad). Aber keine Probleme beim Laufen etc. Der Gewinn an Lebensqualität ist phantastisch.
Willst du mehr wissen, dann schicke mir eine Mail.
juergen.schomacker@nord-com.net

Knieprothese

Beitragvon Anonymous arrow Mi 15. Okt 2008, 22:10

Uwe: Hallo Martin, kann mich meinen Leidensgenossen nur anschließen - es ist wie als wenn ein ENGEL schiebt - dieses tolle Gefühl - auch bei mir wurden bereits beide Kniegelenk operativ versorgt. Wichtig ist vorallem einen Erfahrenen Handwerker - sprich Orthopäden zu haben, der die OP durchführt. Und natürlich ein Schmerzkatheder im Hüftbereich - damit einen die Schmerzen - wie von Frank - berichtet erspart bleiben und auch die erste Bewegung einen SPASS macht!

Knieprothese

Beitragvon Anonymous arrow Mo 27. Okt 2008, 21:10

Martin: Hey Ho - mit solch vielen Antworten hatte ich nicht gerechnet - wäre schon mit einer zufrieden gewesen. Zeigt mir aber, daß diese Seiten doch mehr besucht werden als ich dachte. Vielen vielen Dank an Euch!!! Ich werde mich bestimmt nochmal mit denen unter Euch in Verbindung setzen, die Ihre Mailadresse offenbart haben. Nochmals vielen Dank - das gibt doch Hoffnung.

Knieprothese

Beitragvon Anonymous arrow Do 22. Jan 2009, 19:01

manfred lorz: hallo zusammen, benötige knieprothese und rat zur klinikwahl. komme aus hamburger randgebiet und hab ne
hämophilie b. führende klinik im prothetischen bereich ist hier die Schön-
klinik in neustadt/ostsee, die reichen mich aber weiter an Unikl.-Lübeck, von wegen der kosten. dort war ich im dez./07 (oberschenkeleinbltg.)und hab mich nach 3tagen selbst entlassen, da kriegt mich keiner mehr hin. jetzt hab ich nen vorstellungstermin asklepios-sankt-georg in HH. welche klinik kennt sich mit proth.-u n d- hämophiler versorgung aus. wer hat erfrgn. über`s sankt-georg. danke für antwort. manni

Knieprothese

Beitragvon Anonymous arrow Do 22. Jan 2009, 21:01

manfred lorz: meine Email lautet:
manfredlorz@yahoo.de

Knieprothese

Beitragvon Anonymous arrow Mi 25. Mär 2009, 21:03

Uwe: "Vollständiger Artikel" steht in den Newsletter 01/09 auf Seite 15! Siehe unter www.bluter.at