Humanitäre Hilfe - Seite 55

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Mo 11. Sep 2017, 11:14

Hallo
1.800€ x 12 Monate = 21.600€ ×22 jahre = 475.200€ HIV Therapie
220.000€ HCV Therapie
Gerinugs Präparate Ca.200.000 Jährlich
sagen wir mal seit 1985 32 x 200.000 = 6.400.000 €

Jetzt kanst du Dir ausrechnen was die selbstlosen
Herren der Pharma Industrie, sollte es mal in der Zukunft
eine Heilung der Hämophilie oder des HIV geben,
von Dir wollen!

Das die Pharmaindustrie im ersten Jahr der Zulassung von
Medikamenten den Preis selbst festsetzen dürfen ist einfach
Krank.

Das ist als ob ich mir den Lohn selbst festsetzte
meine auch ich bin das 3 - 4 fache wehrt!

Mfg

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Mi 13. Sep 2017, 08:46

Hallo

Der Bayer Mitarbeiter der meinte wir haben von der Blutprodukte Katastrophe profitiert?
Soviel Ignoranz kann nur aus Unwissen, Dummheit, Überheblichkeit usw resultieren.
Nur Unwissen und Dummheit schützt vor Strafe nicht
hätte er das zu mir Gesagt hätte ich in im Namen meiner vielen
Toten Hämophielen Leitensgenossen ein paar aufs Maul gehauen
Ich bin gegen Gewalt, aber ich bin sicher da währ der Farden
gerissen!

LG R.E.

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Fr 15. Sep 2017, 15:33

die Pharmaindustrie ist ja wirklich dreist!!!!

Ich frage mich auch immer wieder, wieso die DHG und der VOB so niedere Forderungen an den Bund und an die Pharmaindustrie stellt? Ich dachte, die Betroffenen sollten bis an ihr Lebensende, ohne finanzielle Nöte, versorgt sein? Anders wie bei den
Contergangeschädigten, kann ich das bei den Betroffenen des Blutskandals nicht erkennen.


MfG

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Fr 15. Sep 2017, 15:46

mein Vorschlag wäre 3000€ monatlich für HIV Infizierte, für Aidskranke und für HCV Infizierte.

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Mo 18. Sep 2017, 18:03

Hallo liebe Mitstreiter!
Diesen Hass kann ich gut verstehen aber leider bringt das nichts,man schadet sich nur selber und die Pharmaindustrie würde dann vielleicht noch gut wegkommen!
Ich hab mir früher noch ganz andere Dinge vorgestellt und der Hass hätte mich fast zerfressen und das lass ich nicht mehr zu aber für Gerechtigkeit kämpfen, dass auf jeden Fall! Leider ist es in Deutschland nicht einfach, weil die Pharmaindustrie zu viel Macht hat. Die einzige Chance ist in die Öffentlichkeit zu gehen und Gesicht zu zeigen und das trauen sich nur wenige. Zusammen mit den Politikern Gespräche führen haben wir gute Chancen. So haben wir es ja auch geschafft, dass wichtigste Ziel zu erreichen und das in nicht mal einem Jahr! Der VOB und Die Blutskandalkampagne wird auch da weitermachen,wenn sich die neue Regierung gebildet hat. Dann werden wir in Anlehnung zu Contergan, weitere Forderungen durchsetzen. Doch um das durchzusetzen, brauchen wir mehr, die mitmachen, denn das ist der große Unterschied zu den Contergangeschädigten, sie konnten sich nicht verstecken und mussten aus Ihrer Position angreifen und haben deswegen einiges erreicht! So muss es auch bei uns sein. Zusammen können wir es schaffen und die Augen auf mehrere verteilt würden unsere Kräfte schonen. Die Zeit ist vorbei sich auf andere zu verlassen! Darum schaut auf unsere Webseite des VOB, da könnt ihr euch informieren, Fragen stellen und wenn ihr für euch was ändern wollt, mithelfen, denn es gibt viel zu tun und viele Möglichkeiten zu helfen!
LG Michael

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Mi 20. Sep 2017, 09:56

Hallo
Das freut mich für dich das du mit der HIV Katastrophe
so gut zurecht kommst und die finanzielle Lösung genießen kannst.
Auch wenn sie mit dem TOD unserer Leitensgenossen erkauft ist die elendlich zugrunde gegangen sind und nichts mehr davon haben.
One Strafrechtliche Aufarbeitung wird es da keinen wirklichen
Seelenfrieden geben auch für dich nicht!
Recht nicht Rache das hält unsere Gesellschaft zusammen!
Nicht mehr aber auch nicht WENIGER!!!
LG

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Mi 20. Sep 2017, 12:50

Geehrte Mitstreiter,

selbstverständlich ist der Tod der Mehrzahl unserer Leidensgenossen eine Katastrophe. Für alle von uns. Jeder Betroffene hat nahestehende Freunde oder Familienangehörige verloren. Ist es Glück oder Zufall, dass 540, darunter auch ich, jetzt noch am Leben sind? Gut zurechtkommen kann man damit nicht. Und ich denke, das gilt für alle von uns. Wir können nur versuchen, trotzdem das eigene Leben irgendwie zu leben, so gut es eben geht.

Die Strafrechtliche Aufarbeitung wird heute nicht mehr möglich sein. Nur Mord verjährt nicht und den werden wir heute niemanden mehr nachweisen können. Außerdem haben bereits 1988 viele einen Vergleich unterschrieben, der weitere Klagen ausschloss. (Kann der eigentlich auch verjähren?)

Im Rahmen der Arbeit in der VOB und der Blutskandalkampagne sind wir bemüht, ein angemessenes Andenken an die leidvoll verstorbenen Opfer und ihre Familien immer wieder zu fordern. Auch liegt uns das Andenken an diejenigen, die vor 1995 bereits verstorben waren und die nie in den Bezug von Leistungen des HIVHG kamen, besonders am Herzen. Das darf nie in Vergessenheit geraten!

Weiter kämpfen wir mit der Unterstützung von inzwischen etlichen Politikern verschiedener Parteien für einen Inflationsausgleich und eine Anhebung der Zahlungen. 1995 haben sich die Zahlungen an den damaligen mittleren Einkommen orientiert. Da wollen wir zunächst auch heute wieder hin. Das mittlere Einkommen beträgt heute 2.400 € monatlich (Quelle: DIE LINKE; netto). Die Aufhebung der Stichtagsregelung ist ebenfalls ein wichtiges Ziel.

Unsere Messlatte ist dabei immer das Contergan Hilfegesetz.
Eine endlich anstehende Entschädigung im Rahmen der HCV Infektionen ist hier alledings noch nicht berücksichtigt.

Jede(r) Betroffene ist herzlich willkommen in der VOB an der Verwirklichung unserer Ziele (http://www.nochleben.de/unsere-ziele) und der Verbesserung unserer Situation mitzuwirken und eigene Ideen einzubringen. Dabei wollen wir mit allen Verbänden produktiv zusammenarbeiten und die bisher erreichten Erfolge weiter fortsetzen. Allerdings müssen wir zunächst warten, bis sich eine neue (oder alte) Regierung konstituiert hat. Bitte bedenkt beim Wählen, welche Parteien sich in der Vergangenheit für unsere Situation eingesetzt haben!

Liebe Grüße
Jürgen Möller-Nehring

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Fr 22. Sep 2017, 19:26

Guten abend,

Das neue HIVHG steht somit fest,
Was kann man denn da noch ändern zweck der höhe der Leistungen?

Was nun: Leistungen mit der dynamisierung erst Juli 2019?

Oder:

Ab dem 1. Januar 2019 sollen die finanziellen Hilfsleistungen für die Betroffenen endlich dynamisiert werden und sich den Anpassungen in der gesetzlichen Rentenversicherung anschließen. 


Schönes Wochenende an alle
Partnerin eines Betroffenen

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Mo 25. Sep 2017, 09:24

Gast hat geschrieben:Geehrte Mitstreiter,

selbstverständlich ist der Tod der Mehrzahl unserer Leidensgenossen eine Katastrophe. Für alle von uns. Jeder Betroffene hat nahestehende Freunde oder Familienangehörige verloren. Ist es Glück oder Zufall, dass 540, darunter auch ich, jetzt noch am Leben sind? Gut zurechtkommen kann man damit nicht. Und ich denke, das gilt für alle von uns. Wir können nur versuchen, trotzdem das eigene Leben irgendwie zu leben, so gut es eben geht.

Die Strafrechtliche Aufarbeitung wird heute nicht mehr möglich sein. Nur Mord verjährt nicht und den werden wir heute niemanden mehr nachweisen können. Außerdem haben bereits 1988 viele einen Vergleich unterschrieben, der weitere Klagen ausschloss. (Kann der eigentlich auch verjähren?)

Im Rahmen der Arbeit in der VOB und der Blutskandalkampagne sind wir bemüht, ein angemessenes Andenken an die leidvoll verstorbenen Opfer und ihre Familien immer wieder zu fordern. Auch liegt uns das Andenken an diejenigen, die vor 1995 bereits verstorben waren und die nie in den Bezug von Leistungen des HIVHG kamen, besonders am Herzen. Das darf nie in Vergessenheit geraten!

Weiter kämpfen wir mit der Unterstützung von inzwischen etlichen Politikern verschiedener Parteien für einen Inflationsausgleich und eine Anhebung der Zahlungen. 1995 haben sich die Zahlungen an den damaligen mittleren Einkommen orientiert. Da wollen wir zunächst auch heute wieder hin. Das mittlere Einkommen beträgt heute 2.400 € monatlich (Quelle: DIE LINKE; netto). Die Aufhebung der Stichtagsregelung ist ebenfalls ein wichtiges Ziel.

Unsere Messlatte ist dabei immer das Contergan Hilfegesetz.
Eine endlich anstehende Entschädigung im Rahmen der HCV Infektionen ist hier alledings noch nicht berücksichtigt.

Jede(r) Betroffene ist herzlich willkommen in der VOB an der Verwirklichung unserer Ziele (http://www.nochleben.de/unsere-ziele) und der Verbesserung unserer Situation mitzuwirken und eigene Ideen einzubringen. Dabei wollen wir mit allen Verbänden produktiv zusammenarbeiten und die bisher erreichten Erfolge weiter fortsetzen. Allerdings müssen wir zunächst warten, bis sich eine neue (oder alte) Regierung konstituiert hat. Bitte bedenkt beim Wählen, welche Parteien sich in der Vergangenheit für unsere Situation eingesetzt haben!

Liebe Grüße
Jürgen Möller-Nehring


Hallo Jürgen
hast du beim Wählen die AfD gemeint ????