Humanitäre Hilfe - Seite 50

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Mo 12. Jun 2017, 16:31

Hallo also ich währe bereit für den Stiftungsrat, auch als Vorsitzender wenn möglich!

LG Tedlef

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Mo 12. Jun 2017, 18:49

Stiftungsrat?
Ich möchte in den Bundestag

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Mo 12. Jun 2017, 22:35

Aaaaaa gleich richtig ran an's große Geld ? ja warum nicht?

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Di 13. Jun 2017, 03:08

Hallo,
in den Stiftungsrat... in den Bundestag...??? Was wollt ihr denn da?
Und die ewige Debatte wer, wieviel und wann zu dem positiven Ergebnis beigetragen hat ist müßig. Ich denke jeder der den Verlauf halbwegs verfolgt hat, weiß wem der Dank gebührt und ich werde das auch mit persönlicher "Fanpost" noch direkt an die betreffenden Personen kundtun. Ein Dank geht an die DHG: Sie halten dieses Forum für uns als Kommunikationsplattform offen, obwohl die DHG oft sehr sehr schlecht abschneidet, zurecht!!
Schöner und effektiver wäre es sicherlich, wenn ALLE an einem Strick ziehen. Das wäre der Hammer, aber wohl auf Grund persönlicher Animositäten, Geltungssucht und betriebswirtschaftlichen Gründen unmöglich! Zuletzt noch die immer wieder aufpoppenden Vorwürfe gegenüber den Kollegen, die im Schatten leben -müssen- und sich nur bedingt in die Aktionen einbringen können, finde ich schlichtweg schei...! Diejenigen tragen noch ziemlich viel Zusatzballast im Alltag mit sich herum und jetzt bitte keine guten Vorschläge für ein Outing anbringen, hat mein Phsychotherapeut schon aufgegeben bzw. auch schon in Frage gestellt bei den Erfahrungen die ich seit über 30 Jahren gemacht habe.
Lebenslange Zahlungen sind gesichert, das ist ein super Erfolg und nun lasst uns bitte ALLE gemeinsam an den weiteren Zielen HCV, Inflationsausgleich usw. arbeiten. Ich werde alles tun, was ich im Schattendasein ermöglichen kann, wie kann ich und auch andere aktuell unterstützen?
An alle Mitstreiter: Gebt doch bitte einfach einen kleinen Kommentar im Sinne von "Let's Go" in diesem Forum ab, das soll auch ein Dank und Motivation für unsere Einzelkämpfer an der Front sein.
Viele Grüße,
Ralf

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Di 13. Jun 2017, 12:07

Hallo Ralf
Bin fölig deiner Meinung.
Was das outing betrifft vergiss das mal schnell wieder das fugtionirt nicht einmal bei den Schwulen die ein grelles und schrilles Leben führen. Für den Moment ist alles rosa rot und hinterher wollen sie sich umbrigen weil nicht alle so lieb und nett sind wie sie sich das erwartet haben . Dein Psychotherapeut muss dir sollte Sachen empfehlen (Lehrmeinung) ok?
Bei Familie, Arbeit,Gesellschaftlichen und sozialen Alltag kannst du das vergessen!
Benützte in der Sache deinen gesunden Menschenverstand.
Was ich dir noch empfehle solange du deinen Humor in der Sache nicht verlierst und über dich und die Anderen noch lachen kannst muss dir um deine Psyche nicht bang sein.
Drum nim das Geld und gönn dir was, das Leben ist kurz genug!
Wenn sonst als uns Hämophielen steht das woll zu!
Mfg ein Hämophieler

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Di 13. Jun 2017, 16:27

Lieber Ralf,

in meinem letzten Post ging es mir nicht um irgendwelche kleinlichen Auflistungen, wer was, wann und wie viel getan hat. Auch erwarte ich keinen Dank für mein Engagement - wenn wir unsere Ziele erreichen, wird eine gerechte Entschädigung Lohn genug für alle getragenen Mühen sein.

Es stimmt zwar, dass die DHG uns eine Ausgangsplattform durch das Forum und die Versammlung in Fulda gestellt hat, aber alles Übrige kam von uns selbst - wobei wir auch jedes andere Forum hätten nutzen können und jeden anderen Ort, uns zu versammeln. Also müssen wir uns selbst organisieren und darum müssen wir z. B. auch in den Stiftungsrat. Nicht einfach nur um irgendwelche Pöstchen inne zu haben, sondern um z. B. mehr Betroffene direkt anzusprechen (nicht alle Betroffenen sind z. B. hier in diesem Forum unterwegs oder in den Hämophilie-Verbänden organisiert), um uns zu sammeln und um so mehr Gewicht auf die Waage zu bringen, was dazu führte, dass wir politisch ernst genommen würden, was wiederum dazu führte, dass wir mehr Einfluss auf unsere Anliegen nehmen könnten usw. - ein weiterer Grund für die Posten im Stiftungsrat und einen direkten Platz von uns Betroffenen bei den Entschädigungsverhandlungen ist auch die Gesinnung.

Vielleicht versteht der eine oder andere die Strategie, die wir Betroffenen wählen müssen, nun sehr viel besser. Wie gesagt: Mehr als zwanzig Jahre lang ruhig auf Verbesserungen bei der Entschädigung zu warten und blind auf die Hämophilie-Verbände zu vertrauen, hat uns nichts eingebracht - außer verschwendete Zeit und noch mehr Tote. Jeder von uns Betroffenen möchte eine gerechte Entschädigung, aber so gut wie keiner ist bereit dafür irgendetwas aktiv zu tun, wie z. B. das eigene Gesicht hinzuhalten. Wir müssen uns eben selbst engagieren - das kann ich gar nicht oft genug sagen! Anders werden wir wahrscheinlich keinen Erfolg haben. Wir Betroffenen befinden uns also in einer klassischen Zwangslage und ich weiß natürlich, dass der einzige, richtige Schritt aus dieser Situation für manche Betroffene schwierig ist, weil sie dadurch fürchten, ihr altes, bekanntes Leben aufgeben zu müssen. Ich persönlich habe diesen Schritt schon vollzogen und ich kann nur soviel dazu sagen: Ihr „müsst“ kein Leben in diesem gekünstelten und unechten Zwiespalt zwischen Lüge und Wahrheit leben, das ist vielmehr Eure eigene Entscheidung, weil Ihr das so wollt. Ich weiß, dass ein Outing schwierig und auch mit Opfern verbunden ist, aber mir persönlich war und ist es immer noch lieber, als ein falsches Leben mit falschen Freunden zu führen. Aber das ist wohl letztendlich eine Frage der Mentalität - wenn Ihr Euch mit einer Lüge wohl fühlt, dann meinetwegen - ich konnte es jedenfalls nicht, auch wenn ich dafür zunächst Opfer bringen musste. Zunächst nur deshalb, weil ich mittlerweile z. B. auch neue Freunde in anderen Betroffenen gefunden habe, mit denen ich mich offen austauschen kann, was sehr viel wert ist. Das ist übrigens etwas, das ich Dir auch empfehlen möchte: Suche den Kontakt zu anderen Betroffenen – vielleicht kannst Du Dir ja noch das eine oder andere abschauen, wie z. B. wie gehen andere mit diesem Schicksal um?

Auch zähle ich Dich nicht zu diesen nassforschen Typen. Du bist schon lange in diesem Forum aktiv und bist Du nicht sogar der Ralf, der Vorbild für den Film „Blutgeld“ war? D. h. auch wenn Du lieber im Verborgenen bleibst, hast Du schon mehr für die Sache von uns Betroffenen getan, als manch anderer von diesen ganz speziellen Maulhelden hier. - Es gibt aber immer die Möglichkeit etwas noch besser zu machen: Anstatt nur „verbale“ Unterstützung für die Engagierten zu leisten, wäre es besser sich zusammenzufinden und unsere Kräfte zu konzentrieren. Das geht auch ohne das Ihr Euch dabei vollständig exponiert.

Also: Engagiert Euch - Möglichkeiten gibt es dafür wahrlich genug!

Viele Grüße

X - Auch wenn ich sonst nicht anonym bin.

Teile des Textes wurde vom Moderator wegen unsachlicher und diffamierender Meinungsäußerung gelöscht.

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Di 13. Jun 2017, 18:12

Du bist jetzt aber anonym man sieht du lernst dazu!

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Mi 14. Jun 2017, 09:45

Die DHG löscht Beiträge? War wohl ein Treffer genau ins Schwarze!

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Mi 14. Jun 2017, 12:24

Löschen von Beiträgen bringt doch nichts ich finde die Beiträge wirklich gut. Man sieht wie unterschiedlich die Menschen und Meinungen sind. Zensur ist doch Totalitär
Nur weiter so beteiligt euch an der Diskussion!

Re: Humanitäre Hilfe

Beitragvon Gast arrow Mi 14. Jun 2017, 16:40

Ralf, dein Beitrag vom 13.6. ist richtig wohltuend bei dem sonstigen Gehacke.
Werner