Hämophilie - Kosten für Krankenkassen?

Hämophilie - Kosten für Krankenkassen?

Beitragvon Anonymous arrow Fr 3. Okt 2014, 16:10

Hallo, als älterer Hämophiliepatient mit allen transfusionsbedingten Begleiterkrankungen ist man sicherlich ein extrem großer Kostenblock bei den Krankenversicherungen. Nun stellt sich mir schon seit längerem die Frage, ob ein Bluter für die einzelne Krankenkasse ein negatives Geschäftsergebniss bringt oder ob der Morbi-RSA die Kosten komplett ausgleicht? Hintergrund sind immer wiederkehrende Diskussionen mit meiner Kasse ?ber Kostenübernahme von Hilfsmitteln oder Fahrtkosten. Faktorpräperate und Medikamente werden bisher ohne Debatten übernommen. Würde sich eine Krankenkasse über einen neuen Versicherten der Bluter ist freuen oder im Hinblick auf die Kosten eher grausen? Natürlich ist jeder Fall etwas anders gelagert, mir geht es hier nur um die grundsätzliche Situation der Krankenkassen.

MR

Re: Hämophilie - Kosten für Krankenkassen?

Beitragvon Gast arrow Mi 31. Mai 2017, 22:55

Hallo!

Etwas spät - aber besser als nie. In aller Regel reichen die Zuweisungen bei Hämophilie (insbesondere bei Dauermedikamentation mit Faktorpräparaten) bei weitem (also wirklich bei weitem) nicht aus um die Ausgaben zu decken. "Freuen" wäre also hier sicher nicht Adjektiv der Wahl...

Grüße!

Re: Hämophilie - Kosten für Krankenkassen?

Beitragvon Gast arrow Di 27. Jun 2017, 16:04

Hallo,
da der Morbi RSA jedes Jahr neu "verhandelt" schafft er in etwa einen Ausgleich für die effektiven Kosten.
Bei Patienten mit Hemmkörper reicht der Morbi bei weitem nicht aus.
Hier können erst Medikamente mit anderem Wirkprofil eine Änderung bringen z.B. Emi... etc. Dies hängt davon ab zu welchem Preis diese innovativen Medikamente auf den Markt kommen werden.
Werner