Beschaffung von Gerinnungspräparaten - Seite 2

Re: Beschaffung von Gerinnungspräparaten

Beitragvon Gast arrow Do 20. Okt 2016, 11:18

Das wäre für mich die optimale Lösung.

Im Zentrum Bescheid geben das ich neues Faktor benötige und hole dann das Paket beim Hausarzt ab.

Ich muss jedesmal zum Zentrum wo der Arzt erst dann ein Rezept ausstellt wenn er mich gesehen hat.

Deshalb frage ich hier nach wie es bei den anderen abläuft.

Vielen Dank

Liebe Grüsse

Re: Beschaffung von Gerinnungspräparaten

Beitragvon steffen arrow Sa 22. Okt 2016, 16:47

Hallo,

ich rufe im Hämophiliezentrum an oder schreibe eine E-Mail und hole denn das Präparat zwei Tage später dort ab.
Schöne Grüße
Steffen Hartwig
DHG e.V. Vorstandsmitglied

Re: Beschaffung von Gerinnungspräparaten

Beitragvon Gast arrow Sa 22. Okt 2016, 17:03

Hallo

Wenn man in der Nähe vom Zentrum wohnt sicherlich kein Problem. Es geht um die Entfernung. Wenn ich halbjährlich im Zentrum vorstellig bin müsste es doch ausreichen. Wir sind doch keine Maschinen und der Bedarf am Faktor sicher nicht auszurechnen.

Es muss doch eine Lösung geben. Gibt es in den Zentren unterschiede?

Liebe Grüsse

Re: Beschaffung von Gerinnungspräparaten

Beitragvon drebing arrow So 23. Okt 2016, 16:49

Hallo zusammen,

auch ich rufe vorher in der Uni-Apotheke an und bestelle die Menge an Faktor VIII, die ich benötige.

Ich kontaktiere nun meinen Behandler, der mir das Rezept ausstellt, mit dem ich in die Uni-Apotheke gehen kann und den Faktor VIII abholen kann.

Für mich ist dies die schnellste Variante. Geht man erst zum Behandler und holt dann das Rezept und geht damit in die Uni-Apotheke kann es ja sein, dass sie dort nicht genug vorrätig haben.

Also, immer erst vorbestellen!

Aber ich muss auch sagen, dass ich in der Nähe der Universitätsklinik arbeite - also meine Entfernung zum Behandlungszentrum beträgt keine 2 Kilometer.

Das ist natürlich im Alltag und bei Blutungsereignissen ein Vorteil...

Re: Beschaffung von Gerinnungspräparaten

Beitragvon Gast arrow Mo 24. Okt 2016, 10:21

Hallo,
ich denke, dass immer abhängig vom Behandler oder Zentrum. In der Regel ist es ausreichend sich alle halbe Jahr vorzustellen, wenn es keine großen Probleme gibt. Unser Arzt schickt die Medikament zu unseren Hausarzt vor Ort und wir holen sie dort ab. Der Überweisungsschein geht vorab per Post zum Behandler. Und wir bestellen immer so rechtzeitig, dass immer noch genug Reserven da sind.

Gruß
S. Wilk

Re: Beschaffung von Gerinnungspräparaten

Beitragvon Gast arrow Di 25. Okt 2016, 19:39

Ich wohne weiter weg vom Zentrum. Ich schicke dem Behandler jedes Quartal meinen Überweisungsschein vom Hausarzt per Post und rufe dann bei Bedarf im Zentrum an. Diese schicken mir meine Präparate dann per Paketdienst ins Haus. Klappt schon seit vielen Jahren super. Habe den Faktor meist zwei bis drei Tage nach Anruf im Haus. Das selbe mache ich mit Rezepte für die Physio.
Vorstellung selber folgt alle 6 Monate.

Gruß
B. Huber

Re: Beschaffung von Gerinnungspräparaten

Beitragvon Gast arrow Di 25. Okt 2016, 19:56

Hallo

Dann muss es wohl an meienm Hämophiliezentrum liegen das mir Steine in den Weg gelegt werden.

Bin zur Zeit auf der Suche nach einem anderen Behandler dichter an meinem Wohnort. Auf eine Anfrage hin habe ich eine Absage bekommen.

Begründung: Ich war vor meinem 18. Geburtstag kein Patient in diesem Zentrum und es gäbe das Verträge zwischen Zentrum und Krankenkassen die dieses verbieten.

Ich suche weiter...

Liebe Grüsse und einen schönen Abend

Re: Beschaffung von Gerinnungspräparaten

Beitragvon steffen arrow Mi 26. Okt 2016, 05:24

Hallo,

Werner Kalnins, Vorstandsvorsitzender der DHG, schreibt:
Neben der Möglickeit den Faktor selber abzuholen bieten viele Behandler auch die Möglichkeit, dass der Faktor zugeschickt wird.
Schöne Grüße
Steffen Hartwig
DHG e.V. Vorstandsmitglied

Re: Beschaffung von Gerinnungspräparaten

Beitragvon Gast arrow Mi 26. Okt 2016, 08:28

Hallo

Könnte die DHG mir bitte verraten welche Behandler das im Nord Westlichen Niedersachsen wären?

Vielen Dank