Vws typ1.ab wann klinisch zweifelsfrei belegbar?

Vws typ1.ab wann klinisch zweifelsfrei belegbar?

Beitragvon Gast arrow Di 31. Okt 2017, 17:27

Hallo allerseits,
Ich habe ein vws typ 1. Bei uns stellte sich kürzlich die Frage, ob das vws direkt an die Kinder vererbt oder ob sich die gerinnungsstörung erst im späteren Kindesalter oder pubertät zeigt. Bei mir wurde durch Zufall mit 12Jahren die gerinnungsstörung diagnostiziert, allerdings mit leichten Fragezeichen, da die Werte fast noch normwertig waren.inzwischen bin ich 31Jahre und die Werte haben sich im Laufe der Jahre deutlich verschlechert.es ist natürlich immernoch der Typ1 vws, aber mit deutlicher verringerten restwerten.
Nun nochmal meine Frage; meine Tochter wurde kurz nach der Geburt getestet und es wurden keine anhaltspunkte gefunden.kann ich das Thema damit für immer abhaken oder muss ich mich darauf gefasst machen, dass sich die gerinnungsstörung noch "entwickelt"?

Re: Vws typ1.ab wann klinisch zweifelsfrei belegbar?

Beitragvon Gast arrow Mi 1. Nov 2017, 23:20

Hallo
Also das vWS ist rezessiv vererbent, dass heißt
deine Frau gleicht den Fehler aus. Außer Sie ist selbst betroffen.
Also deine Tochter wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in ihrem Leben keine Gerinnungsprobleme haben. Man kann das trotzdem von Zeit zu Zeit abklären ohne sie zu drängen.
Mandeloperation unterlassen normalerweise e logisch. Man erlebt aber immer wieder Ärzte das raten. Konsequent nein sagen solch eine op ist heutzutage zu 99,9% unnötig hoffe das haben schon alle geschnallt.

LG Herbert