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Wir sind Projektpartner des Deutschen Hämophilieregisters und möchten unsere Mitglieder zur Teilnahme am DHR ermuntern. Bitte sprechen Sie dazu auch Ihren Behandler an. Ausführliche Informationen finden Sie hier.
HämSü-Treffen
Am 17. und 18. April 2010 in Würzburg.
Leider konnten nicht alle Regionen Vertreter zu diesem Treffen in das Hotel Post entsenden. Nach der Begrüßung durch Siegmund Wunderlich wurde die Tagesordnung der beiden Tage erarbeitet.
TOP 1: Strukturen/Funktionen/Aufgaben
Für die zwei neuen Teilnehmer in der Runde wurden u.a.
- die DHG-Strukturen
- die Aufgaben der Hamburger Geschäftstelle erläutert.
TOP 2: HämSü, wie geht es weiter
Der Zusammenschluss der Regionen Bayern und Baden-Württemberg zum HämSü ist nunmehr 12 Jahre alt. Die Teilnehmer diskutierten ob und wie es mit den Treffen der Vertrauensmitglieder bzw. den Veranstaltungen weiter gehen soll.
Treffen der Vertrauensmitglieder
Kontrovers wurden die Standpunkte vertreten ob das Treffen der Vertrauensmitglieder weiterhin mit einer Übernachtung stattfinden sollte oder auf einen Tag reduziert werden könnte. Die mehrheitliche Entscheidung war, weiterhin eine Übernachtung vorzusehen.
Das Treffen im nächsten Jahr soll in Ulm stattfinden. Als Termin wurde die Zeit zwischen den Pfingst- und Sommerferien gewählt. Ein HämSü- Wochenende unter dem Thema „Hämophilie und Alter“ wird für 2010 geplant. Für Familien, als wichtigste Interessengruppe, soll ein Spritzkurs angeboten werden.
TOP 3: Regionalarbeit:
Das Auslegen von Flyern bei Behandlern/in Zentren wird als nicht wirkungsvoll eingeschätzt. Wichtig ist, dass der jeweilige Hämophiliebehandler über Flyer verfügt, die er an Betroffene/Interessierte weitergeben kann. Vielversprechend wird dies vor allem bei Kinderkliniken mit Hämophiliebehandlern eingeschätzt.
Generell sollte zwischen Vertrauensmitgliedern und Hämophiliebehandlern ein regelmäßiger Kontakt stattfinden.
Man sieht es als problematisch an, dass für eine sehr große Region nur ein Stellvertreter zur Verfügung steht. Diese Einschätzung wird von allen Teilnehmern geteilt.
TOP 4: Region Baden-Württemberg Nord
Carlheinz Röcker schildert den derzeitigen Stand der Fusionsvorbereitungen. Er wird das weitere Vorgehen mit Brigitte Staiger besprechen. Eine Fusion ohne Kandidaten aus der Region Nord für das Amt des Stellvertreters ist für ihn nicht sinnvoll.
TOP 5: Treffen der Vertrauensmitglieder in Würzburg
Es wurde über die Vorstellung der neuen Mitarbeiter berichtet. Weitere Schwerpunktthemen der Veranstaltung waren die Überarbeitung des Handbuches sowie die Änderung der Stimmgewichtung in der Geschäftsordnung.
TOP 6: Kommunikation
Regionale Aktivitäten sollen auch den Nachbarregionen bekannt gegeben werden. Sofern in einem Hämophiliezentrum keine Möglichkeit zur Durchführung einer Veranstaltung besteht sollte auf andere Räumlichkeiten ausgewichen werden. Die Beibehaltung einer zeitlichen Kontinuität bei Veranstaltungen sollte höher eingeschätzt werden als der Bezug zum Behandlungszentrum.
Bei Veranstaltungen zusammen mit dem Behandlungszentrum ist darauf zu achten, dass von Seiten des Vertrauensmitgliedes Einfluss auf die Themen genommen werden kann.
TOP 7: Erwartungen/Wünsche
Die Regionalarbeit sollte als Teamwork zwischen Vertrauensmitglied und Stellvertreter funktionieren.
TOP 8: Aktivierung Mitglieder
Die persönliche Ansprache wird als erfolgversprechendste Methode eingeschätzt.
Regionaltagung 2009 in Ulm
Bei eher frühlingshaftem Wetter fand am Samstag, dem 21. November, die gemeinsame Regionaltagung der DHG und des Hämophiliezentrums der Universität Ulm statt. Auch dieses Jahr fand die Veranstaltung in der Uni-Klinik auf dem Ulmer Eselsberg mit mehr als 40 Teilnehmern wieder reges Interesse.
Nach ihrer Begrüßung berichtete Frau Dr. Struve über die Arbeit des Ulmer Hämophiliezentrums, die im letzten Jahr ohne größere Probleme und Veränderungen verlief. Neben jeweils für beschränkte Zeit in der Gerinnung tätigen Mitarbeitern soll in Zukunft auch eine weitere ärztliche Kraft permanent das Team verstärken. Anschließend berichtete Frau Dr. Struve über die Bedeutung des Deutschen Hämophilie-Registers, an dessen Aufbau auch die DHG maßgeblich beteiligt ist.
Das Vertrauensmitglied Carlheinz Röcker begrüßte anschließend die Anwesenden und erläuterte die Pläne für eine Zusammenführung der DHG-Regionen BaWü Süd-Ost und BaWü Nord. Nach einer gemeinsamen Regionaltagung, die voraussichtlich im Frühsommer 2010 an einem zentralen Ort der Gesamtregion durchgeführt wird, soll die Regionalarbeit künftig in enger Zusammenarbeit der zu wählenden Vertrauensleute mit ihren jeweiligen regionalen Schwerpunkten fortgeführt werden. In seinem anschließenden Bericht über die momentanen Aktivitäten des DHG-Vorstands ging Siegmund Wunderlich unter anderem auf die Themen Präparate-Sicherheit, Behandlungssicherung sowie die Bemühungen um eine HCV Entschädigungsregelung ein.
In einem zusammenhängenden Block wurden dann Themen rund um Schwangerschaft und Geburt bei Konduktorinnen in drei aufeinander folgenden Vorträgen beleuchtet. Frau Dr. Struve berichtete über Auswirkungen des Konduktorinnen-Status, die etwa in Extremfällen eine prophylaktische Substitution vor der Geburt erfordern können. Der Leiter der Sektion Geburtshilfe der Ulmer Frauenklinik, Dr. Frank Reister, skizzierte dann anschaulich mit Kreide auf der Tafel die Varianten der pränatalen Diagnostik und wies darauf hin, dass bei Konduktorinnen langfristige Planung und interdisziplinäre Betreuung hilfreich sind um Risiken zu verringern und entspannter auf die Geburt zuzugehen. Der Themenkomplex wurde dann abgerundet durch Frau Dr. Sparber-Sauer, die nach ihrer Elternzeit wieder in der Kinderklinik aktiv ist und über Erfahrungen mit hämophilen Neugeborenen berichtete.
Bei den anschließenden Wahlen wurde Carlheinz Röcker als Vertrauensmitglied wiedergewählt, als Stellvertreter wurde Klaus Bareiß gewählt. Vor der Pause folgte noch ein Bericht von Dr. Sigl-Krätzig über das HämSü-Familienwochenende mit Spritzenkurs und Kreativprogramm, das im Oktober in Babenhausen stattfand und großen Anklang fand.
Mit seinem Vortrag über Neues zu Hepatitis, HIV und Schweinegrippe traf Dr. Georg Härter aus der Sektion Infektiologie genau den Nerv der Zuhörer und es kam zu einer regen Diskussion, insbesondere auch über Impfempfehlungen für Hämophile in Abhängigkeit von Nebenerkrankungen und Alter. Auch neue Therapiekonzepte der Hepatitis C, die momentan erst im Rahmen von Studien angewendet werden, wurden interessiert aufgenommen.
Das HämArthro Projekt zur Untersuchung des Gelenk- und Muskelstatus bei Hämophilen wurde von den Sportwissenschaftlerinnen Franziska Stäuber und Dörte Czepa vorgestellt, die von der Bergischen Universität Wuppertal angereist waren. Bei ausreichendem Interesse soll ein Untersuchungstermin am Hämophiliezentrum angeboten werden. Anhand der Untersuchungen sollen auch individuelle Empfehlungen zur Verbesserung der Gelenksituation gegeben werden.
Abgeschlossen wurde die Veranstaltung nach den Schlussworten von Fr. Dr. Struve mit dem traditionellen gemeinsamen Imbiss, bei dem auch die Gelegenheit zum persönlichen Erfahrungsaustausch wieder ausgiebig genutzt wurde.
Carlheinz Röcker
Regionaltagung 2008
Am Samstag vor dem ersten Advent, einem fast schon traditionellen Termin, fand die gemeinsame Regionaltagung der DHG und des Hämophiliezentrums der Universität Ulm statt, die dieses Jahr wieder mehr als 40 Teilnehmer zur Klinik auf dem Ulmer Eselsberg lockte.
In seiner Begrüßung betonte Herr Prof. Stilgenbauer, der als Verteter der Klinikleitung gekommen war, dass die Klinik für Innere Medizin III auch weiterhin eine Hämophilie-Behandlung auf hohem Niveau gewährleisten wird. Frau OÄ Dr. Struve, die schon seit einigen Jahren an der Hämophiliebehandlung maßgeblich beteiligt ist und nun diese Aufgabe verantwortlich übernommen hat, berichtete anschließend über die Arbeit des Hämophiliezentrums. Ein wichtiges Thema war hier die Kooperation mit anderen Abteilungen, z.B. der Kieferchirurgie und der Schmerzambulanz.
Als Vertrauensmitglied der Region begrüßte Carlheinz Röcker die Anwesenden und stellte einige überregionale Angebote der DHG für Kinder und Jugendliche in Süddeutschland vor. Danach wurde über die Änderungen in der Struktur der DHG-Regionen berichtet und inbesondere die beabsichtigte Zusammenführung der Regionen BaWü Süd-Ost und BaWü Nord erläutert. Über die momentanen Aktivitäten des DHG-Vorstands berichtete anschließend das Vorstandsmitglied Siegmund Wunderlich. Aktuelle Schwerpunkte der Arbeit sind u.a. die Bemühungen um eine HCV Entschädigungsregelung, sowie das Deutsche Hämophilieregister.
Mit der Notfallversorgung und Schmerzbehandlung bei Hämophilie-Patienten präsentierte uns Herr Dr. Günther Fischer aus der Klinik für Anästesiologie und Intensivmedizin gleich zwei interessante Themen. Die Bedeutung einer angemessenen Notfallmeldung (es sollte nur die 112 verwendet werden!) wurde uns ebenso bewusst wie die weitreichenden Möglichkeiten bei der Behandlung chronischer Schmerzen, die allerdings individuell angepasst werden muss.
Nach der Pause, die ausgiebig für persönliche Gespräche genutzt wurde, berichtete Frau Dr. Sparber-Sauer aus der Kinderklinik über akute Gerinnungsprobleme bei Kindern, die bei Operationen aufgrund unerkannter Gerinnungsstörungen auftraten. Neben der Gerinnungsdiagnostik ist gerade bei Kindern die eigene Vorgeschichte in Bezug auf Blutungsneigung, sowie die Familienanamnese extrem wichtig.
In ihrem Bericht vom Kongress der WFH 2008 mit mehr als 4000 Teilnehmern stellte Frau Dr. Struve zwei Themenbereiche aus dem umfangreichen Programm vor. Zum einen wird über Therapiekonzepte bei erwachsenen Hämophilen diskutiert. Bei langwirksamen Faktorenkonzentraten, die eine Prophylaxe im Wochentakt ermöglichen sollen, sind bereits klinische Studien im Anlaufen.
Nach den Schlussworten von Frau Dr. Struve klang die Veranstaltung dann mit persönlichen Gesprächen beim gemeinsamen Imbiss aus.
Carlheinz Röcker
10 Jahre "HämSü-Familienwochenende"
HämSü – Familien - Wochenende vom 12.bis 14 September 2008 in Augsburg
Wir waren erstmalig und überraschenderweise eine kleine Gruppe von 8 Personen bei einer solchen HämSü- Veranstaltung die sich am Freitag den 12. September in Augsburg im Hotel Alpenhof trafen.
Nach dem Abendessen saßen wir noch gemütlich zusammen, stellten uns vor und tauschten Erfahrungen aus. Das stellvertretende Vertrauensmitglied Werner Wenninger aus Augsburg stieß an diesem Abend ebenso hinzu, wie das langjährige Vertr.mitglied Peter Klingensteiner.
Natürlich beschäftigte uns schon sehr die Frage, warum sind so wenige Vertrauensleute und auch Mitglieder zu Hause geblieben.
Am Samstagmorgen war eigentlich eine Info-Veranstaltung mit einem Hämophiliebehandler geplant, diese wurde mangels Betroffener abgesagt. Deshalb fuhren wir gemeinsam mit der Straßenbahn in die Stadt. Werner Wenninger wollte uns den Markt und ein bisschen das Zentrum zeigen. Wie so häufig, musste erst einmal studiert werden, wie bekomme ich eine Fahrkarte (und welche) und wie kommt unser Rollstuhlfahrer in die Bahn. Das letztere erwies sich bei den neueren Zügen als interessante Lösung des Problems. An einer der Türen des Zuges ist eine Plattform integriert die man ausfahren und absenken kann (siehe Foto).
Der Markt im Zentrum war sehr interessant für uns, es gab eine Gemüse-, Bäcker- Fleischgasse usw. Aber wir hatten eigentlich keinen Grund einzukaufen, Schade! Um den Markt herum das Zentrum der Stadt mit kleinen Plätzen und Gassen, die zum verweilen einluden, aber es war das erste kalte Herbstwochenende und die Temperatur ließ zu wünschen übrig.
Nachmittags dann das Highlight des Wochenendes: ein Besuch der Augsburger Puppenkiste mit einer Vorführung des gestiefelten Katers. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Die Kinder waren zwar in der Überzahl, aber es waren erstaunlich viel Erwachsene in der Kinder-Vorführung. Anschließend besuchten wir noch das Museum der Puppenkiste, um mit den Marionetten auch unserer Kindheit wieder zu sehen, z. B. Jim Knopf, Lukas, Kater Mikesch, Urmel usw. sind in Szenen ausgestellt und es wird ein toller Überblick über 60 Jahre Augsburger Puppenkiste gezeigt.
Der Abend endete nach den „Watercise“- Schwimmübungen von Einzelnen, beim Gedankenaustausch bei einem Glas Wein, Saft oder Bier im Hotel.
Am Sonntagmorgen war eine Stadtbesichtigung mit entsprechender Führung vorgesehen. Aber zuerst hat uns das Busunternehmen versetzt. Daraufhin hat unsere Führerin kurz entschlossen 2 Taxis organisiert und es konnte losgehen. Augsburg die 2.älteste Stadt Deutschland nach Trier ist eine römische Gründung. Im Jahr 955 fand in der Umgebung die Schlacht auf dem Lechfeld gegen die Ungarn statt. Im 16.Jahrhundert erlangte Augsburg durch die Familien der Fugger und Welser immensen Reichtum durch weltweiten Handel. Es wurde die Fuggersiedlung gegründet, die erste und heute noch existierende Sozialsiedlung der Welt (Jahresmiete = 1 Euro, für unverschuldet in Not geratene Bürger).
Unsere Führung „2000 Jahre Augsburg“ begann erst einmal am Augustusbrunnen beim Rathaus, mit der Blütezeit Augsburgs, Anfang des 17.Jarhunderts. Weltbekannt ist der goldene Saal in dem die Augsburger Reichstage stattfanden. Durch die Gassen der Altstadt wanderten wir in östlicher Richtung am Geburtshaus Bertolt Brechts und anderen Sehenswürdigkeiten vorbei, bis zur Fuggerei. Unsere Führerin wusste natürlich zu jeder Sehenswürdigkeit auch eine Geschichte, so erfuhren wir, dass die Stadt im 2.Weltkrieg sehr stark zerstört wurde, und die Altstadt liebevoll restauriert wurde. Nach der Besichtigung der Fuggerei holten uns die 2 Taxis wieder ab und brachten uns zum Hotel zurück.
Nach dem Mittagessen im Hotel war unser jährliches HämSü- Treffen am Ende. Wir haben miteinander sehr viel geredet, wissenswertes ausgetauscht, Anregungen weiter gegeben und eine gute Zeit gehabt.
Mit einem Dank der Gruppe an Siegmund Wunderlich für seine hervorragende Organisation machten wir uns auf die Heimreise.
Jürgen Lehmberg

- Gruppenbild
10 Jahre HämSü
10 Jahre HämSü
Haben wir am 2. April- Wochenende 2008 in Würzburg gefeiert,
aber vor allem wurde gearbeitet, so wie in den vergangen Jahren auch!
Wir haben uns wieder zur traditionellen HämSü – Wochenendsitzung getroffen. Zahlreiche Aufgaben und Aktivitäten waren wieder zu besprechen, Regionalarbeit, Anzahl von Veranstaltungen, HämSü - Veranstaltungen, Kinder- und Jugendfreizeiten, Jugendarbeit- und Vertretung, Regionalarbeit, Vorstandsarbeit und wie geht es weiter im HämSü.
Seit unserem ersten Zusammentreffen in Ulm, am 04. April 1998, wurden wichtige und richtige Weichen gestellt. Zusammenarbeit, Informationsaustausch, Terminabsprachen und Hilfestellungen, die Anfangs jährlich stattfindenden Wochenenden für Mitglieder, Hämophile und Angehörige, Dreiländertreffen, später auch Jugendfreizeiten und regionale Zusammenschlüsse waren Themen welchen wir uns angenommen haben, oft auch bis spät in die Nacht hinein. In dieser entspannten Atmosphäre haben häufig die besten Ideen Gestalt angenommen.
Dass sich für den Hämophilen Süden aus dem einfach so eingestreuten Arbeitsbegriff „ HämSü“ ein DHG-Markenzeichen entwickelte, hätte man damals so nicht gedacht. Neben dem Dank für das Engagement an die Gründungs-Mütter (Carmen Feicht und Brigitte Staiger)- und Gründungs-Väter (Siegmund Wunderlich und Peter Klingensteiner) möchte wir besonders unseren Peter und Siegmund erwähnen, die sich unermüdlich als Lokomotive des "HämSü" zeigten, auch wenn Sie mit der späteren Vertrauensrats- und Vorstandsarbeit mehr als ausgelastet waren.
Dem HämSü wünscht man noch viele produktive Jahre der überregionalen Zusammenarbeit! Den Vertrauensmitgliedern und Stellvertretern aus Baden - Württemberg und Bayern viel Freude, Erfolg und den Spaß den wir immer hatten.
Regionaltagung 2007 in Ulm
Mehr als 60 Teilnehmer folgten diesmal der Einladung der DHG und des Hämophiliezentrums der Universität Ulm zur traditionellen gemeinsamen Regionaltagung, die dieses Jahr am 1. Dezember stattfand.
In seiner Begrüßung führte uns Prof. Grießhammer in einer Bilderreise nach Minden in Ostwestfahlen, wo er ab Januar 2008 im neu gebauten Klinikum seine Arbeit aufnehmen wird. Für die Patienten in Ulm wird der Wechsel von Prof. Grießhammer dennoch keinen gravierenden Einschnitt bedeuten, da die Hämophiliebehandlung in Ulm von Frau Dr. Struve weitergeführt wird, die schon seit einigen Jahren an der Hämophiliebehandlung maßgeblich beteiligt ist und nun als Oberärztin und Sektionsleiterin diese Aufgabe verantwortlich übernimmt. Das Behandlerteam wird außerdem verstärkt durch Frau Dr. Eggermann und Herrn Dr. Langer, der nach einem Forschungsaufenthalt in den USA ins Team zurückkehrt.
Als Vertrauensmitglied der Region begrüßte Carlheinz Röcker alle Anwesenden und dankte Herrn Prof. Grießhammer für sein langjähriges Engagement für die Hämophiliepatienten. Nach Informationen über die Angebote der DHG für Kinder und Jugendliche und einer Vorstellung der Jugendvertretung knüpfte dann Siegmund Wunderlich mit seinem Bericht über die Arbeit des Vorstandes an. Schwerpunkte waren u.a. …
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(den gesamten Artikel lesen Sie in den „HBl 1/08“)
Regionalveranstaltung 2006
Die gemeinsame Regionalveranstaltung der DHG und des Hämophiliezentrums der Universität Ulm mit einem breit gefächerten Themenprogramm lockte am Samstag, 18.11.2006 50 Teilnehmer in die Medizinische Klinik in Ulm.
Nach der Begrüßung der Teilnehmer und Referenten dankte Prof. Grießhammer seinem Hämophilie-Team für die engagierte Arbeit, sowie den Sponsoren für die Unterstützung dieser Regionalveranstaltung. Eine personelle Veränderung im Team ergibt sich leider durch den Weggang von Dr. Beneke, aber positive Perspektiven, die sich auch auf die Hämophiliebehandlung auswirken, sind durch den Neubau der Chirurgischen Klinik auf dem Eselsberg sichtbar, der 2007 begonnen werden soll. Eine insgesamt positive Entwicklung ist auch die geplante Einrichtung von Comprehensive Care Centers (CCC) für Hämophiliebehandlung, hier wird sich das Ulmer Hämophiliezentrum natürlich um eine Zertifizierung bemühen.
Carmen Feicht, die bisher als Vertrauensmitglied der Region tätig war, berichtete, dass sie aus zeitlichen Gründen diese Aufgabe nicht weiter übernehmen kann, aber für die Position des Stellvertreters zur Verfügung steht. In den nachfolgenden Wahlen wurde Herr Carlheinz Röcker zum Vertrauensmitglied gewählt, sowie Carmen Feicht als Stellvertreterin und Nachfolgerin von Gerhard Böckle, der für diese Aufgabe nicht mehr kandidierte.
Über die momentanen Aktivitäten ...
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(den gesamten Artikel lesen Sie in den "HBl 1/07")
Die Region im zeitlichen Überblick
Die DHG-Region Ulm wurde im Jahre 1973 gegründet mit Herrn Kurt Röcker (Vater eines hämophilen Sohnes) als Vertrauensmitglied. Sein Stellvertreter war Guido Rauschmaier. Dieser war ab 1984 ebenfalls der Stellvertreter von Herrn Walter Mannsperger (ein Betroffener). 1989 folgte als Vertrauensmitglied Siegmund Wunderlich (schw. Hämophilie A), mit den Stellvertretern Brigitte Staiger (Mutter zweier betroffener Söhne) und Walter Mannsperger. Carmen Feicht (Mutter zweier betroffener Söhne) folgte als Stellvertreterin ab 1997. Nachdem Siegmund Wunderlich im Jahr 2000 in den DHG-Vorstand nachgerückt war, übernahm Carmen Feicht das Amt des Vertrauenmitgliedes und wurde bis 2006 von Gerhard Böckle als Stellvertreter unterstützt. 2006 wurde Carlheinz Röcker zum Vertrauensmitglied gewählt, Stellvertreterin ist Carmen Feicht.
Hämophilie-Behandler in der Inneren Medizin III, Universitätsklinikum Ulm waren:
Prof. Hiemeyer; Prof. Rasche und Dr. Pindur; PD Dr. Seyfried; Dr. Ellbrück; Dr. Prümmer mit Dr. Gatter und Dr. Hansel; Dr. Grünewald; Prof. Grießhammer, Dr. Beneke; z.Zt. OÄ Dr. Struve
Behandler von hämophilen Kindern an der Universitäts-Kinderklinik waren:
Prof. Gaedicke, OA Dr. Hartmann, OA Dr. Behnisch und Dr. Buck, Dr. Sigl-Kraetzig; z.Zt. Fr. Dr. Sparber-Sauer



